Ausrüstung
Ernährung

Eine unausgewogene Ernährung kann jedem Radprofi den Wettkampf verderben.

Trotz intensiver Trainingsbedingungen und idealer Vorbereitung- es will nicht so recht laufen. Schuld kann die falsche Ernährung sein. Es hat seine guten Gründe, warum Spitzensportler auf Sportlerernährung zurückgreifen. Gezielte Wirkstoffe, die neuesten Forschungen und medizinischen Weiterentwicklungen fließen in die Produktion mit ein. Bereits ein Flüssigkeitsverlust von etwa zwei Prozent des Körpergewichts kann die körperliche Leistungsfähigkeit mindern. Es drohen Dehydrierung, Krämpfe und Leistungseinbruch. Sportlergetränke sind nicht nur absolut in sondern auch sinnvoll.

Doch worauf sollten Sie achten?

Ab einer Stunde Sport sollen Sie pro 15 Minuten Belastung 200 bis 250 Milliliter Flüssigkeit trinken. Bei kürzeren Belastungen reicht Leitungswasser oder kohlensäurefreies Mineralwasser aus. Aber wer sich intensiv auf einen Wettkampf oder eine lange Tour mit dem Rad vorbereiten will, der muss schon sorgfältig wählen was er trinkt. Elektrolyte und Energielieferung spielen hierbei eine wichtige Rolle. Mit jedem Liter Schweiß unter Höchstbelastung gehen wichtige Mineralstoffe, wie z.B. Natrium, verloren. Ebenfalls Magnesium, Kalium und Chlorid. Allerdings ist die Zufuhr von Natrium hier von besonderer Wichtigkeit. Pro Liter Flüssigkeit sollte mindestens ein Natriumgehalt von 450 Milligramm enthalten sein.

Ebenfalls wichtig ist die Versorgung mit Nachschub-Energie. Pro Stunde kann unser Körper max. 60-80 Gramm Kohlenhydrate in Form des Einfachzuckers Glukose aufnehmen. Die fehlende Energie bezieht der Körper unter anderem aus dem Fettstoffwechsel. Fehlt diese Energie so bricht die Leistung akut ein. Ein gutes Sportlergetränk verfügt aber über mehrere Kohlenhydratquellen. Einfachzucker ist schnell für den Körper verfügbar. Maltodextrin aber ist ein komplexer Zucker, der gleichmäßig und lang anhaltend die Energie bereitstellt.  

Generell gilt aber:

Vor jedem Wettkampf sollte das Getränk und die gesamte Sportlerernährung im Trainingsverlauf auf Verträglichkeit getestet werden.

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